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Die manuellen Drucktechniken Holzschnitt, Radierung, Lithographie

und Siebdruck sind primär Mittel zur Vervielfältigung einer Vorlage.

Diesem ökonomischen Zweck dienten sie durch die Jahrhunderte.

Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts waren Holz- und Kupferstich

die praktikabelsten Mittel zum Druck von Buchillustrationen.

Die Lithografie wurden noch bis in die fünfziger Jahre als Druck-

verfahren industriell genutzt.

Heute im Zeitalter von Computer, Foto, Offsetdruck und Kopierer

hat nur noch der Siebdruck industrielle Bedeutung.

Holzschnitt, Lithographie und Radierung wären wohl längst vergessen,

wenn nicht Künstler diese Techniken als Gestaltungsmittel originären

Charakters genutzt hätten.

So ist die Druckgrafik heute ein autonomer Bereich in der Bildenden

Kunst welcher immer weiter entwickelt wird.

Auch heute noch entdecken experimentierfreudige Menschen neue

Materialien und Möglichkeiten mit denen sie ihre Arbeit im manuellen

Druck bereichern.

Besonders erfindungsreiche entwickeln sogar ganz neue Techniken.

Vor allem Keith Howard gebührt besonderer Dank für seine Forschung

im Bereich des Polymertiefdrucks.

Mein besonderer Dank gebührt meinem Kanadischen Freund Johann

James Feught durch den ich 1999 diese Technik kennengelernt habe.